Grüne Filmproduktion: ein Dreh nur mit dem Fahrrad

Für eine Kampagne der Sportmarke Crivit haben wir eine Produktion konsequent nachhaltig umgesetzt: mehrere Drehtage, eine Crew von 22 Leuten und alle Wege vor Ort nur mit Fahrrad und E-Mountainbike. Kamera, Licht, Produktion, Catering, Models und Kundenteam kamen ohne Transporter aus.

Angereist sind Team und Models mit der Bahn oder im E-Auto. Vor Ort ging es nur mit E-Bikes durch die Stadt und die Wälder drumherum. Das klingt nach einer netten Randnotiz und war in der Planung eine echte Herausforderung.

Wege planen statt spontan umziehen

Ohne Fuhrpark gibt es keine schnellen Ortswechsel. Jede Route, jede Akkuladung und jeder Aufbau musste vorher stehen. Wir haben genaue Bewegungspläne erstellt, um Wege zu bündeln.

Leichte Technik statt Generator

Statt großer Aufbauten haben wir mit leichtem, sparsamem Equipment gearbeitet, mit Akkus und Tageslicht und ohne Generator. Dafür mussten Regie, Kamera und Produktion besonders eng zusammenarbeiten, gerade bei wechselnden Orten draußen.

Kleineres Team, kürzere Wege

Grüne Produktion heißt auch: kleinere, bewegliche Teams. Wir haben Aufgaben neu verteilt, doppelte Zuständigkeiten vermieden und Entscheidungswege verkürzt. Das hat die Produktion nicht nur nachhaltiger gemacht, sondern auch konzentrierter.

Rücksicht an den Drehorten

In der Stadt und im Wald zu drehen braucht Fingerspitzengefühl. Wir haben eng mit den Stellen vor Ort zusammengearbeitet, um so wenig wie möglich einzugreifen und vorhandene Wege zu nutzen.

Das alles war viel Arbeit in der Vorbereitung. Aber genau dort entsteht Nachhaltigkeit: nicht erst am Set, sondern in der Planung.

Unser Fazit

Grüne Filmproduktion ist kein Kompromiss, sondern eine gestalterische Entscheidung. Sie zwingt dazu, Abläufe zu hinterfragen und klüger zu arbeiten. Und sie funktioniert, wenn Kunde und Team bereit sind, Produktion neu zu denken.

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